Mit Poseidon Hafengebühren für Schubleichter sparen

Nachricht
20-11-2019
Poseidon aanwezigheid van duwbakken

Im Port of Amsterdam spielen Schubleichter eine große Rolle. Groß ist dabei wörtlich zu nehmen, denn sie beanspruchen eine Wasserfläche von rund 100.000 m2. Derzeit gibt es Platz für 100 Schubleichter. Und das bedeutet, dass die Raumverteilung manchmal knifflig ist. Deshalb hat der Port of Amsterdam die Plattform „Poseidon“ entwickelt. Mit Poseidon wird die Präsenz von Schubleichtern in den Hafenbereichen digital inventarisiert. Außerdem ist es nun möglich, die Angabe der Binnenhafengebühren zu automatisieren und verfügbare Ankerplätze für Schubleichter auszuweisen. Und das spart Zeit und Geld.

Rob Smit, Manager Hinterland beim Port of Amsterdam: „Poseidon wirkt sich nicht nur für uns, sondern auch für Betreiber von Schubleichtern vorteilhaft aus. Schubleichter mit Trackern lassen sich ab sofort nach Aufenthaltsdauer abrechnen. Manuelle Angaben entfallen. Für den Hafen bedeutet dies, dass wir die Auslastungsquote im Blick haben und dass wir unseren Kunden leicht angeben können, welche Schubleichter-Plätze frei sind.“

Die Wahl fiel ganz bewusst auf eine offen zugängliche Plattform. Rob Smit: „Wir möchten es den Betreibern der Schubleichter freistellen, Tracker zu wählen, die unsere und ihre eigenen Kriterien erfüllen. Außerdem ist Poseidon so eingerichtet, dass sich die Plattform auch für andere Häfen eignet.“ Smit: „Diese Plattform und die Umsetzung der automatischen Angabe aufgrund der Check-in- und Check-out-Zeiten sind eine Premiere.“

Ab Januar wird Poseidon von einer begrenzten Anzahl Schubleichter-Betreiber in Gebrauch genommen. Wenn Poseidon alle Anforderungen erfüllt, wird die Plattform im Laufe des Jahres 2020 allen Betreibern von Schubleichtern mit Tracker zur Verfügung gestellt.

Haben Sie auch Interesse an Poseidon? Wenden Sie sich dann direkt an rob.smit@portofamsterdam.com